Heidesee Triathlon – eine coole Sache

Sonnenschein am HeideseeDer Heidesee Triathlon in Forst war in jeder Hinsicht eine coole Sache. Zum einen natürlich, weil Triathlon per Definition cool ist. Zum anderen aber, weil cool das Wetter ziemlich gut beschreibt. Das Wetter war in den vergangenen Tagen und Wochen ja leider meist weit vom Frühling entfernt. Dennoch war es sehr schade, dass gerade am Wettkampftag Herbstwetter herrschte. Aber so schnell lässt sich ein Triathlet den Spaß nicht verderben. Außerdem war der Startschuss für die Kurzdistanz (1/32/7,5 km) erst für 13:45 Uhr angesetzt. Das machte zumindest Hoffnung auf ein trockenes Rennen. Mein persönliches Ziel war es, die Wettkampfroutine zu festigen und Spaß zu haben. Das nächste große Highlight ist und bleibt die Challenge Kraichgau. Der Heidesee Triathlon ist nur eine Etappe auf dem Weg dorthin. Und klar, unter 2 Stunden wollte ich natürlich auch bleiben. Weiterlesen

Badische Meile 2013

Jedes Jahr findet in Karlsruhe ein Volkslauf über die Distanz der Badischen Meile statt. Dabei handelt es sich um ein (ganz) altes Maß, das 8,88889 km entspricht. In der Praxis waren es aber eher 8,5 km.

Ich habe den Lauf zum einen als Tempotraining und zum anderen als social Sports Event gesehen, denn die liebe Ute hatte es sich zur Aufgabe gemacht, eine ganzes Team an Läufern via Twitter zu rekrutieren. An dieser Stelle nochmals Danke für den ganzen Aufwand.

Über den Lauf an sich gibt es nicht viel zu sagen. Das Wetter spielte mit und bei schönstem Sonnenschein wurde durch Karlsruhe geballert. Natürlich nur, um danach einen guten Grund für ein eiskaltes Elektrolytgetränk zu haben. Mit der Zeit (36,06) bin ich total zufrieden.

Radmarathon Karlsruhe-Baerenthal-Karlsruhe 2013

Weil ich prinzipiell immer neue Sachen ausprobiere und vor allem bei Anmeldungen sehr schnell klicken kann werde ich am 6. Juli beim Radmarathon Karlsruhe-Baerenthal-Karlsruhe starten. Es warten 203 km und gut 1500 HM durch der Rheinebene und die Nordvogesen. Sicherlich eine schöne Strecke, die vom Termin her sehr gut in meine Planungen für den Sommer passt.

Die Schallmauer im Halbmarathon ist durchbrochen!

Ich habe eine besondere Beziehung zum Bienwald-Halbmarathon. Vor zwei Jahren bin ich dort meinen ersten Halbmarathon gelaufen, und wenn ich daran denke, schmerzen mir immer noch die Beine. Das war in der Vorbereitung auf meinen völlig unvernünftigen ersten Marathon. Aber der treue Leser weiß ja: Unvernunft kann ich. Mit ein wenig mehr Erfahrung habe ich die extrem flache und schnelle Strecke zu schätzen gelernt. Zusammen mit dem kleinen Starterfeld sind so sehr gute Zeiten und Standortbestimmungen am Anfang der Saison möglich. Weiterlesen

Turmbergrennen 2013

Die einzelnen Disziplinen des Triathlons machen ja auch alleine Spaß. Aus diesem Grund habe ich mich eben für das Turmbergrennen 2013 angemeldet. Es handelt sich hierbei um ein Einzelzeitfahren, bei dem der Karlsruher Hausberg bezwungen werden muss. Dabei müssen auf einer Strecke von 1,8 km satte 120 Höhenmeter erstiegen werden. Knackige Steigungen von 13% versprechen genauso viel Spaß wie Laktat in den Beinen.

(Quelle: soffi.de)

50 km Ultramarathon in Rodgau

Herausforderungen? Unvernunft? Immer her damit! Das beschreibt recht gut die Basis Die 8 km mehrmeiner sportlichen Jahresplanung. Und so dauerte es natürlich nicht sehr lange, bis ich mich im vergangenen Jahr für eine Teilnahme beim 50-km-Ultramarathon in Rodgau entschied. Die größte Motivation war allerdings keine sportliche, sondern eine soziale. In kürzester Zeit hatten sich viele Leute aus dem #twitterlauftreff angekündigt und so ein Treffen wollte ich mir nicht entgehen lassen. Naja, die Aussicht zum Ultramarathonläufer zu werden lockte dann doch ein bisschen. Weiterlesen

Winterlaufserie Rheinzabern 2012/13 Teil 2: 15 km

Winterliche StimmungHeute stand der zweite Lauf der Winterlaufserie Rheinzabern auf dem Programm. Er führt über 15 Kilometer und war auch gleichfalls mein erst zweiter Wettkampf über diese eher seltene Distanz. Meine Premiere hatte ich übrigens im letzen Jahr bei derselben Veranstaltung. Daher lassen sich die Zeiten auch gut miteinander vergleichen. Meine (erste) persönliche Bestzeit über 15 km stand bei 1:10:26 und mein erklärtes Ziel war es natürlich, diese Zeit zu verbessern. Konkret hatte ich mir etwas im Bereich von 1:05:xx vorgenommen.

Das Wetter war dem Namen der Veranstaltung angemessen: kalt. Schnee lag ebenfalls, die Strecke war aber zum Glück geräumt worden. Allerdings gab es hin und wieder glatte Stellen. Man musste also vorsichtig und konzentriert sein. Aber das ist man bei einem solchen Lauf ja immer. Zumindest solange man unter 90% HFmax läuft. Weiterlesen

Winterlaufserie Rheinzabern 2012/13 Teil 1: 10 km

Winterlaufserie RheinzabernAm dritten Advent findet jedes Jahr der erste Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern statt. In diesem Jahr war ich bereits zum dritten Mal am Start über die 10 Kilometer. Ich befinde mich derzeit mitten im Grundlagentraining für die kommende Saison und hatte es daher auch nicht auf eine neue persönliche Bestzeit abgesehen. Es sollte für mich eher ein flotter Tempodauerlauf werden, um mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern, einige Bekannte zu treffen und in meinen Trainingsalltag etwas Abwechslung zu bringen.

Am morgen vor dem Lauf merkte ich, dass der Akku meines Forerunners leer war. Spontan entschied ich mich dazu, das Beste daraus zu machen und heute auf mein Gefühl zu hören. Ein gutes Geschwindigkeitsgefühl ist ja auch nicht verkehrt.

Während der Fahrt nach Rheinzabern gab es einen wirklich fiesen Platzregen, der meine Gedanken auf das Thema Soll ich wirklich starten? lenkten. Bis zu meiner Ankunft in Rheinzabern hatte der Regen aber glücklicherweise aufgehört. Die Temperaturen waren mit circa 7 Grad Celsius mild genug, um in einer 3/4 Hose und einem kurzen Shirt zu laufen. Am dritten Dezember hat das schon was für sich.

Ich hatte die Befürchtung am Anfang direkt zu überpacen und ging die Sache daher recht locker an. An der ersten Kilometermarke war ein Helfer, der die Zeit ansagte: 4:50 Minuten. Nun, auch wenn das nur ein ganz lockerer Tempodauerlauf werden sollte, wollte ich doch gerne unter 45 Minuten bleiben. Dazu musste ich noch ein wenig Geschwindigkeit zulegen. Die Hälfte der Strecke erreichte ich nach 21 Minuten und 50 Sekunden, wie ich der Ansage eines weiteren Helfers entnahm. An dieser Stelle muss ich auch mal sagen, dass ich diesen Service echt klasse finde. Knapp unter 22 Minuten bedeutete, dass ich voll auf Kurs sub 45 war. Sauber! Ich lief (zumindest gefühlt) gleichmäßig weiter bis zu km 8 und zog dann die Geschwindigkeit etwas an. Die Ziellinie überschritt ich dann in 43:31. Für mich ein super Ergebnis und meine drittschnellste 10 km Zeit bisher. Mitte Januar findet dann der nächste Lauf der Serie statt.

30. Winterstraßenlauf Bruchhausen – ein entspannter Halbmarathon

Da gibt es diese Wettkämpfe, auf die man monatelang trainiert, um dann an einem bestimmten Tag seine Topform zu haben und eine Höchstleistung zu bringen. Bei mir war der Hamburg Marathon im Frühjahr so ein Wettkampf. Ich hatte insgesamt sechs Monate hart trainiert und konnte meine persönliche Bestzeit um rund 30 Minuten verbessern.

Dann gibt es aber auch eine andere Art von Wettkämpfen: diejenigen, die man nur so zum Spaß bzw. zum Training läuft. Ohne spezielle Vorbereitung und ohne spezifisches Zeitziel. In die letzte Kategorie passt mein Halbmarathon vom letzten Samstag. Die Voraussetzungen waren ideal: am Abend zuvor fand die Weihnachtsfeier in meiner Firma statt. Nun ja, als alter Asket fiel es mir zumindest nicht sehr schwer, auf übermäßigen Alkoholgenuss zu verzichten. Trotzdem war ich recht kaputt, als ich weit nach Mitternacht ins Bett fiel.

Was für ein Glück, das der Startschuss am nächsten Tag erst um 14:30 angesetzt war. Mit keinem idealen Wettkampffrühstück, aber einem guten Gefühl im Körper traf ich mich kurz vor dem Start mit einem Laufkumpanen zum Nachmelden. Es sollte nämlich eine Premiere für mich werden: mein erster gemeinsamer Wettkampf. Bisher bin ich immer nur für mich alleine gelaufen. Unsere Vorgabe war “locker”, was schnell zu einem Schnitt von 4:30 min auf den km wurde. Also schön, das passt. Wenn es zu schnell wird, dann kann man ja immer noch Tempo rausnehmen. Denn das ist ja nur alles Spaß, es geht ja um nichts.

Wie üblich waren die ersten Kilometer zu schnell, so dass der sechste Kilometer der erste war, der dann auch wirklich in 4:30 min gelaufen wurde. Aber es ging einfach locker vom Bein, da macht man ja nicht langsamer. Vor allem, wenn es um nichts geht. Bis km 17 pendelte die Pace dann um die 4:30 min auf den km herum. Mal etwas schneller, mal etwas langsamer. Und dann merkte ich, das ich meinen Laufkameraden hinter mir gelassen hatte. Später erfuhr ich, dass er einen Hungerast hatte und eine Gehpause einlegen musste. Ich drückte aber noch einmal auf das Tempo und bewegte meine Kilometerzeiten weiter in Richtung 4:20 min, so dass ich nach insgesamt 1:34:03h im Ziel war.

Im Nachhinein habe ich realisiert, das diese Zeit nur 12 Sekunden langsamer als meine aktuelle persönliche Bestzeit im Halbmarathon ist. Wenn ich dann noch weiter überlege, dass ich derzeit eigentlich nur meine Grundlagenausdauer trainiere und im November recht moderate Umfänge hatte, stimmt mich das sehr zuversichtlich auf einen schnellen Halbmarathon im kommenden Frühjahr. In Kandel im März möchte ich mich der 1:30h Schallmauer stellen und ich glaube, das ich das schaffen kann.

Kalmit Berglauf 2012

Im Rahmen meines sportlichen Hobbys probiere ich ja sehr gerne neue Dinge aus. Seien es jetzt Trainingsmethoden, Ausrüstung, Ernährung oder aber auch neue Herausforderungen. In letztere Kategorie fiel der Kalmit Berglauf am vergangen Samstag. Meine Erfahrung mit Bergläufen lässt sich auf einen einzelnen 20 km Trainingslauf in diesem Spätsommer reduzieren, der rund 300 Höhenmeter beinhaltete. Beste Voraussetzungen also.

Der Kalmit Berglauf ist Teil des Pfälzer Berglauf-Pokals und führt von der Ortsmitte Maikammer hinauf auf den Gipfel der Kalmit. Auf einer Strecke von 8,1 km sind dabei 505 Höhenmeter zu überwinden. Vor dem Start konnte man noch warme/trockene Kleidung abgeben, die dann auf den Gipfel transportiert wurde. Ich gab eine Laufjacke an, denn mein Plan war es nach dem Finish wieder zum Start hinab zu laufen. Es wurde zwar auch ein Bustransfer hinab angeboten, aber ein paar Kilometer extra haben ja noch niemandem geschadet.

Die ersten beiden Kilometer der Strecke waren relativ flach, sodass man zügig laufen konnte. Ich hatte mich etwas zu weit hinten eingereiht und wurde durch das dichte Feld in der Ortschaft ausgebremst. Nachdem wir Maikammer hinter uns gelassen hatten, zog sich das Feld aber schnell auseinander. Außerdem waren hier die Straßen sehr breit, sodass jeder ohne Probleme laufen konnte.

Nun ja, oder sagen wir besser: ohne Probleme durch Mitläufer. Denn ungefähr ab km 2 ging es für den Rest der Strecke stetig bergauf. Ich musste selbst schnell lernen, dass man eine Steigung nicht unterschätzen darf und dass ein Kilometerschnitt von 6 Minuten auch sehr anstrengend sein kann. Die nächsten vier Kilometer brauchte ich dann auch, um mich auf die Situation einzustellen und meinen Rhythmus zu finden. Ab km 7 wurde ich dann wieder etwas schneller und konnte einige Mitläufer überholen. Zu diesem Zeitpunkt machte der Lauf richtig Spaß, was sicherlich zu einem großen Teil daran lag, das ich nicht mehr bei 120% HFmax um Luft hecheln musste… Leider lag die Kalmit völlig im Nebel, sodass man nicht wirklich viel sehen und man die großartige Aussicht ins Tal nur erahnen konnte.

Mein Lauf endete dann circa 100 Meter vor dem Ziel. Es hatte ich eine lange Schlange vor dem Zieleinlauf gebildet, in der ich dann auch zum Stillstand kam. Meine Uhr zeigte zu diesem Zeitpunkt 45:06 Minuten an. Es hatte im Ziel ein technisches Problem mit dem Scanner gegeben, sodass die Startnummern der Finisher nicht eingescannt werden konnten. Anfangs wurden wohl noch die Startnummern und die Zielzeiten händisch erfasst. Nach dem 100. Finisher wurden dann aber keine Zielzeiten, sondern nur noch die Reihenfolge für die Platzierungen erfasst. Im ersten Moment sehr ärgerlich und sicherlich ein worst-case Szenario für einen Lauf. Der Veranstalter hat sich im Nachhinein aber dafür entschuldigt und für mich ist das auch in Ordnung. Es bleibt nur zu hoffen, das man künftig  eine Technik ausgiebig überprüft und im Idealfall ein redundantes Ersatzsystem bereitstellt.

Ich musste ungefähr fünf Minuten warten, bis ich im Ziel erfasst wurde. Danach trank ich schnell zwei Becher warmen Tee und machte mich auf den Weg zu meinem im Vorfeld abgegeben Kleiderbeutel. Das ging schnell und reibungslos und ohne eine weitere Pause machte ich mich dann mit meiner warmen Laufjacke an den Rückweg.

Durch den Nebel bergab zu rennen hat definitiv etwas für sich. Teilweise betrug die Sichtweite vielleicht 200-250 Meter, so dass man immer wieder vor sich andere Läufer aus dem Nebel auftauchen sah. Ein wirklich schönes Erlebnis, auch wenn es ohne den Nebel noch schöner gewesen wäre.

Im Übrigen habe ich bei der Startnummer-Tombola noch eine Flasche Pfälzer Wein gewonnen. Mein Verein konnte die größte Teilnehmergruppe aufweisen und bekam dafür ebenfalls Wein: in diesem Fall einen ganzen Karton voll. Laufevents in der Pfalz lohnen sich einfach ;)

Fazit: Mir hat mein erster kleiner Berglauf sehr gut gefallen. Wieder erwarten habe ich auch keinen starken Muskelkater in den Beinen. Lediglich in den Oberschenkeln kribbelt es heute (am Tag danach) ein wenig. Das ist OK. Der Kalmit Berglauf war sicherlich nicht mein letzter Berglauf.