Am dritten Advent findet jedes Jahr der erste Lauf der Winterlaufserie in Rheinzabern statt. In diesem Jahr war ich bereits zum dritten Mal am Start über die 10 Kilometer. Ich befinde mich derzeit mitten im Grundlagentraining für die kommende Saison und hatte es daher auch nicht auf eine neue persönliche Bestzeit abgesehen. Es sollte für mich eher ein flotter Tempodauerlauf werden, um mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern, einige Bekannte zu treffen und in meinen Trainingsalltag etwas Abwechslung zu bringen.
Am morgen vor dem Lauf merkte ich, dass der Akku meines Forerunners leer war. Spontan entschied ich mich dazu, das Beste daraus zu machen und heute auf mein Gefühl zu hören. Ein gutes Geschwindigkeitsgefühl ist ja auch nicht verkehrt.
Während der Fahrt nach Rheinzabern gab es einen wirklich fiesen Platzregen, der meine Gedanken auf das Thema Soll ich wirklich starten? lenkten. Bis zu meiner Ankunft in Rheinzabern hatte der Regen aber glücklicherweise aufgehört. Die Temperaturen waren mit circa 7 Grad Celsius mild genug, um in einer 3/4 Hose und einem kurzen Shirt zu laufen. Am dritten Dezember hat das schon was für sich.
Ich hatte die Befürchtung am Anfang direkt zu überpacen und ging die Sache daher recht locker an. An der ersten Kilometermarke war ein Helfer, der die Zeit ansagte: 4:50 Minuten. Nun, auch wenn das nur ein ganz lockerer Tempodauerlauf werden sollte, wollte ich doch gerne unter 45 Minuten bleiben. Dazu musste ich noch ein wenig Geschwindigkeit zulegen. Die Hälfte der Strecke erreichte ich nach 21 Minuten und 50 Sekunden, wie ich der Ansage eines weiteren Helfers entnahm. An dieser Stelle muss ich auch mal sagen, dass ich diesen Service echt klasse finde. Knapp unter 22 Minuten bedeutete, dass ich voll auf Kurs sub 45 war. Sauber! Ich lief (zumindest gefühlt) gleichmäßig weiter bis zu km 8 und zog dann die Geschwindigkeit etwas an. Die Ziellinie überschritt ich dann in 43:31. Für mich ein super Ergebnis und meine drittschnellste 10 km Zeit bisher. Mitte Januar findet dann der nächste Lauf der Serie statt.











