Abschluss der Winterlaufserie – keine Medaille, aber Dauergrinsen im Gesicht!

Heute früh fand der dritte und letzte Lauf der Winterlaufserie Rheinzabern statt. Nach 10 und 15 Kilometern betrug die Distanz dieses Mal 20 Kilometer. Also fast ein Halbmarathon. Ich hatte mir eine Zeit von 1:35 zugetraut, war allerdings wegen dem Wetter etwas skeptisch. Bisher fehlten mir nämlich die Erfahrungen für das Laufen bei den aktuellen Temperaturen. Der jetzige Winter ist der erste, in dem ich richtig viel laufe.

Ich habe allerdings nach dem ersten Kilometer gemerkt, das heute mehr als ein Schnitt von 4:40 min/km drin ist und das Tempo auf circa 4:30 min/km angezogen. Diese Geschwindigkeit konnte ich gut halten. In der zweiten Hälfte konnte ich das Tempo sogar nochmals anziehen und einige Kilometer mit 4:25 min/km und schneller laufen. Im Ziel war dann die Sonne nicht das einige, das gestrahlt hat. Die offiziellen Zeiten sind noch nicht da, aber ich werde wohl knapp unter 1:30 liegen. Das ist eine Leistung, mit der ich sehr zufrieden bin. Oder anders ausgedrückt: man, ist das geil!

Ich bin heute neben meiner ersten 20 km Zeit auch eine inoffizielle neue persönliche Bestzeit über 10 km gelaufen (44:06 min, in der zweiten Hälfte) sowie über 15 km (1:07:39) gelaufen. Das ist geil hoch 3.

Der heutige Wettkampf war rückblickend einer der besten, die ich bisher gelaufen bin. Die gute Zeit spielt da aber nur eine untergeordnete Rolle. Heute hat für mich körperlich und mental alles gepasst, der gesamte Lauf hatte einfach einen richtig guten Flow. Solche Momente darf es gerne noch mehr geben. Vielleicht ja schon nächsten Monat beim Halbmarathon in Kandel?