Meine erste Tour mit dem Rennrad

Gestern stand endlich meine erste Rennradtour an. Ich habe mir ja schon vor fast zwei Wochen mein erstes Rennrad, ein Cube Attempt, gekauft. Leider scheiterte eine Tour bisher immer am Wetter, an meinem Lauftraining oder an meiner Zeit.

Gestern sah es aber zunächst ganz gut aus. Ich hatte mir auf GPSies eine schöne 40 km Runde ausgesucht, die ich in Angriff nehmen wollte. Die ersten Kilometer war ich noch ein bisschen unsicher unterwegs, da ich mich erstmal an die Klickpedale gewöhnen musste. Das ging aber schneller, als ich dachte. Nach ein paar Kilometern ist mir das Handling schon recht vertraut gewesen.

Danach konnte ich mich dem Geschwindigkeitsrausch hingeben. Ich war echt überrascht, wie leicht man mit einem Rennrad auf 20 km/h und darüber hinaus kommen kann. Das macht echt verdammt viel Spaß, den Fahrtwind zu spüren. Vor allem, wenn man so wie ich noch nie zuvor Rennrad gefahren ist.

Leider verschlechterte sich nach 15 km das Wetter sehr schnell und ehe ich mich versah befand ich mich in einem erstklassigen Platzregen. Ich kürzte meine geplante Tour daher ab und quälte mich noch 5 km durch das Unwetter, bis ich endlich zuhause war.

Mein Fazit: Rennrad fahren macht verdammt viel Spaß und ich bin froh, dass ich mich für den Kauf eines Rades entschieden habe, nachdem ich ja sehr lange darüber nachgedacht habe. Ich hoffe, dass nächstes Wochenende besseres Wetter ist, und ich dann einmal eine Tour richtig zu Ende fahren kann.

I’m running in the rain…

Was für ein verrücktes Wetter. Gestern Abend war bei weit über 30 Grad schwitzen angesagt und heute Abend gefühlte 20 Grad weniger und Regen.

Laufen macht glücklich - auch bei Regen!

Nun, für heute Abend stand eine Trainingseinheit an. 4 x 1000 Meter Intervall ist zeitlich zwar echt übersichtlich, aber bei starkem Regen kann selbst eine halbe Stunde sehr lang sein. Bei mir ist es auch immer ein kleiner innerer Kampf, bis ich bei so einem Schmuddelwetter vor die Tür gehe. Wenn ich dann aber mal die ersten hundert Meter gelaufen bin, dann bin ich froh dass ich mich dazu überwunden habe. Denn dann wird aus der Überwindung ein absolut positives Glücksgefühl.

Da jagt man keinen Hund vor die Tür…

“Absolut scheußlich!” Das wäre sicher die Antwort gewesen, wenn mich heute Abend nach dem Laufen jemand nach dem Wetter gefragt hätte. Eineinhalb Stunden bei Regen laufen macht wirklich keinen Spaß. Auch wenn ich eine Regenjacke hatte, die gut und gerne 30 Minuten dicht war.

Es war schon eine große Überwindung, heute Abend noch einmal fürs Training vor die Tür zu gehen. Was mich dennoch dazu bewogen hat, war das Big Picture, das große Ziel im Mai. Und es hat sich gelohnt, denn nach das Gefühl nach dem Lauf war echt toll. Aber ich hoffe trotzdem, dass das Wetter bald in Richtung Frühling zusteuert.